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Pfarrer's Corner

Hier ist der Ort, an dem Gedanken zu aktuellen Zeiten, Evangelien und Themen für Sie veröffentlicht veröffentlicht werden.

Begonnen wurde diese Reihe durch, den inzwischen leider verstorbenen, Pfarrer Egon Borm. Pfarrer Kreuzig führte diese Tradition fort, nun hat unser Pastoralreferent Martin Wrasmann und Prälat Heinrich Günther etwas für diese Seite geschrieben.

Vorbeischauen lohnt sich immer



Gedanken zur Fastenzeit Drucken E-Mail
Thursday, 1. March 2012

Liebe Gemeinde!

Die Bibel erinnert uns immer wieder an das, was Gott uns zusagt. Als Noach und seine Familie gerettet war, sprach Gott: “Ich schließe meinen Bund mit euch und mit euren Nachkommen und mit allen Lebewesen. Das ist das Zeichen des Bundes: Meinen Bogen setze ich in die Wolken. Erscheint der Bogen, dann gedenke ich des Bundes.” Am Beginn der Menschheitsgeschichte steht die Selbstverpflichtung Gottes: Keine Flut, keine Vernichtung! Das gilt für Menschen und Tiere.

In der Fastenzeit erinnern wir uns an den, der hinter unserem sichtbaren Leben steht: Gott. Er weist zurück, was uns bedroht: das Chaos, die Gewalt … Gott ist die Grundlage unseres Lebens.

Der Regenbogen ist das Garantie-Zeichen Gottes für seine Schöpfung. Gott schließt mit uns einen neuen Bund am Kreuz, an dem Jesus sein Leben für uns opfert. Jede(r) auf Jesus Christus Getaufte kann zum Gekreuzigten aufschauen; dann weiß er / sie, welchen Preis Gott für uns Menschen gezahlt hat.

Ich lade Sie ein, die Zeit bis Ostern zu nutzen, damit Sie Ihr Leben wieder stärker auf Christus ausrichten. Feiern Sie die heilige Messe mit oder kommen Sie die Kirche zum stillen Gebet. Besuchen Sie einen kranken oder einsamen Menschen. Tun Sie etwas gegen die Not und die Ungerechtigkeit in der Welt – vielleicht in unserer Dekanats-Aktion mit MISREREOR “Trotz Dürre leben” für die Menschen im Nordosten Brasiliens.

Wer getauft ist, lebt als Christ/in. Das ist mehr als Zugehörigkeit zu einer Organisation. Christsein ist eine Lebensform – Leben auf dem Grund von Gottes Zusage. Das macht einen anderen Lebensstil möglich. Bitte denken Sie darüber nach! Müssen Sie Ihren Lebensstil ändern? Befreien Sie sich aus der Verstrickung in Schuld im Sakrament der Versöhnung (Beichte).

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Gottes Nähe erfahren!

Ihr

Prälat Heinrich Günther, Pfarrverwalter

 
Macht weit die Tore... Drucken E-Mail
Friday, 23. December 2011

... oder der Griff nach dem Strohhalm

In einer Gemeinde sollte ein Krippenspiel sein. Wie jedes Jahr am Heiligen Abend. Diesmal hatten junge Leute das Krippenspiel selber geschrieben. Und sie hatten wirklich an alles gedacht. Sogar an Ochs und Esel, ja, sogar an das Stroh. Bei der Generalprobe, bei der angeblich generell alles schief gehen muss, ging tatsächlich allerhand ziemlich schief. Kaum einer hatte seinen Text im Kopf, die Kulisse war noch unfertig, und was das Schlimmste war: Die drei Könige hatte man schlichtweg vergessen. Aus unerfindlichen Gründen hatte man diese so wichtigen Rollen überhaupt nicht besetzt. Da man sie aber irgendwie doch für unentbehrlich hielt, schlug jemand vor, in der Gemeinde rumzufragen, wer spontan bereit wäre, König zu sein. Es müsse ja jetzt kein Text mehr auswendig gelernt werden, es würde genügen, wenn die drei ein Geschenk mitbrächten und das an der Krippe ablegten. Gesagt, getan. Und so war es ganz plötzlich Weihnachten und der Heilige Abend stand auf dem Programm. Die Kirche war voll, die Leute gespannt und die Schauspieler aufgeregt. Das Krippenspiel begann, und es begann gut, es lief wunderbar, niemand blieb hängen, und wenn doch mal einer ins Stottern kam, war es genau an der richtigen Stelle und hat zur Weihnachtsgeschichte wunderbar gepasst.

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„Der Heilige Geist als Chefcoach“ Drucken E-Mail
Friday, 1. July 2011

Die Frauen Fußball-WM zieht in diesen Tagen viele Menschen in ihren Bann, mehr als erwartet. Auch die Kirchen beteiligen sich hier in Wolfsburg mit einem vielfältigen Programm an dieser WM, unter dem Thema Fußball und Glaube. Da gibt es schon eine Menge vergleichendes. Ich glaube, Jesus würde in der heutige Zeit Fußballgleichnisse erzählen. Immer wenn er Gleichnisse erzählt hat, hat er darauf geachtet, dass es klar, einfach und kurz ist und dass die Menschen es verstehen können. Das heißt, er hat die Inhalte der Gleichnisse aus der Lebenswelt der Leute genommen. Und die Lebenswelt von uns heute ist nicht mehr der Fischfang, sondern - zumindest in Tagen wie diesen - eher der Fußball.

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