Was ist Ihr Lieblingsweihnachtslied?

Menschen, die Ihr ward verloren, lebet auf, erfreuet euch

Warum gerade dieses?

Weil es für mich in knappster Form die Botschaft der Weihnacht besingt: Lobpreis und Befreiung. Lobpreis: Dank, dafür, dass Gott Mensch wird. Befreiung: Zusage, dass es gelingt, dass der Mensch Mensch wird        

Was für Erinnerungen verbinden Sie damit? Kennen Sie es aus der Kindheit oder wurde es in Ihrer eigenen Familie all die Jahre immer wieder gesungen?

Ja, es hat sich von Kindertagen, über die Jugendzeit mit seiner Botschaft in mein Leben eingewebt, aber auch über seine Melodie. Es stand lange Zeit nicht im Gesangbuch für die Diözese Hildesheim und damit auch nicht bekannt in meiner Gemeinde, im neuen Gesangbuch steht es drin und seit ein paar Jahren singen wir es jetzt auch in St. Altfrid.

Welchen Stellenwert haben Weihnachtslieder an sich für Sie zur Weihnachtszeit? (Gerade mit Blick auf die Kirche?)

Ich kann mir nicht vorstellen, Weihnachten ohne Lieder zu feiern, weil die Geburt Jesu mit dem Gesang der „himmlischen Chöre“ verkündet wurde: Gloria in excelsis Deo. Jedes große christliche Fest ist von Liedern begleitet, weil das Lied, besonders das geistliche, eine tiefe Sehnsucht in uns Menschen anspricht und uns darauf verweist, dass sich uns eine andere Welt erschließt, als die alltägliche, die oft so sehr von Pragmatismus und Utilarismus geprägt ist. Die Christlichen Weihnachtslieder eröffnen uns die Welt des Himmlischen, in der wir erspüren, dass da jemand ist, dem unser Leben nicht egal ist.

 

 

 

 

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