Pfarrers Corner

Hier ist der Ort, an dem Gedanken zu aktuellen Zeiten, Evangelien und Themen für Sie veröffentlicht veröffentlicht werden.

Begonnen wurde diese Reihe durch, den inzwischen leider verstorbenen, Pfarrer Egon Borm. Pfarrer Kreuzig führte diese Tradition fort, nun schreiben unser Pastoralreferent Martin Wrasman und Pastor Robert Solis für diese Seite.

Vorbeischauen lohnt sich immer

Der Geist, der hilft zu glauben, zu hoffen und zu beten

Als Apostel Paulus während seiner Missionsreise nach Griechenland kam und sich zum Areopag begab, fand er einen Altar mit der Aufschrift: einem unbekannten Gott ( vgl. Apg 17, 22-34). Er wandte sich an die Athener, die in ihrer Frömmigkeit keinen Gott übergehen wollten, und sprach mutig: „Was ihr verehrt, ohne es zu kennen, das verkünde ich euch.“(Apg 17, 23b) Diese Worte des Völkerapostels können auch manchmal für uns gelten, uns Christen des XXI. Jahrhunderts. Ist es nicht oft so, dass der hl. Geist für uns ein unbekannter, geheimnisvoller Gott bleibt? Man betet zu ihm, wenn eine wichtige Entscheidung bevorsteht z.B. vor einer Prüfung. Sind wir uns aber bewusst, dass dieser Geist uns zum Leben aus dem Glauben fähig macht, zur Heiligkeit führt, die Verkündigung des Evangeliums begleitet?

Er stammte aus einer wohlhabenden Tuchhändlerfamilie. In seiner Jugend führte er ein ausschweifendes Leben, das durch den verschwenderischen Umgang mit dem Geld seines Vaters und die Neigung zum Feiern gekennzeichnet war. Eigentlich wollte er Ritter werden. Als er aber in den Krieg aufbrach hörte er, der Überlieferung nach, im Traum die Stimme Gottes: „Wer kann dir Besseres geben, der Herr oder der Knecht? Warum verlässt du statt des Knechtes den Herrn und statt des Hörigen den Fürsten?“ Ein Jahr später, während er im Gebet versunken war, sprach der gekreuzigte Jesus zu ihm in der kleinen, baufälligen Kirche San Damiano: „Geh, und richte mein Haus wieder her!“ Zuerst verstand er diesen Auftrag wörtlich und tat alles um die verfallene Kirche wiederherzustellen. Dann wurde ihm aber allmählich klar, dass jenes „Haus“ nicht das Gebäude sondern in erster Linie sein eigenes Leben war, das einer echten inneren Umkehr und Läuterung bedurfte. Später erfuhr er, dass er auch berufen war, die ganze, nicht aus Ziegelsteinen sondern aus lebendigen Menschen bestehende Kirche Gottes „herzurichten“. Er selbst wurde zum Werkzeug durch sein Gebet, seine Barmherzigkeit und die Bereitschaft zur Versöhnung und zum Frieden. Er wusste sich von Gott geliebt und diese Liebe wurde zum Fundament seines Lebens. In dieser tiefgreifenden, existentiellen Erfahrung fand er die Quelle für seine seine seelsorgerische Tätigkeit. Die Menschen spürten es. Kurz vor seinem Tod fragte ihn einer seiner Mitbrüder: „Was läuft die ganze Welt hinter dir her? Was du verkündest ist keine Sensation? Warum wollen dich alle hören?“ Dieser Mann war Franz von Assisi.

Bedenke, dass du Staub bist. Kehre um und glaube

Liebe Schwestern und Brüder,

ich möchte Ihnen/euch wenigstens einige Details mitteilen, die mit meiner Pensionierung verbunden sind, vor allem auch meinen Nachfolger kurz vorstellen.

Ich kenne ihn seit langem. Im Priesterrat trafen wir uns regelmäßig. Ich freue mich, dass unser Bischof diesen hervorragenden Priester als meinen Nachfolger schickt. Ich bitte Sie und euch alle, ihm dasselbe Vertrauen zu schenken, das ich von Ihnen/euch bekommen habe.

Liebe Freunde, Schwestern und Brüder,

in der Gemeinde St. Christophorus haben wir heute den Neujahrsempfang gehalten. Gern nehme ich das zum Anlass, auch Ihnen allen und Ihren Familien ein gutes und von Gott gesegnetes neues Jahr zu wünschen.
Gern habe ich mich für alles gute Miteinander und alle gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedankt. Es hat mir immer viel Freude gemacht mit Ihnen allen:
Danke!............

Ich habe auch den Blick nach vorn gerichtet. Was wird das neue Jahr 2013 uns bringen?

Ich werde im Sommer in den Ruhestand treten. Ich bin seit November 1993, also fast zwanzig Jahre, in Wolfsburg und werde im August 71 Jahre alt.
Ich bin gern in Wolfsburg und habe für sehr vieles zu danken. Dann wird ein neuer Pfarrer eingesetzt werden.

Mit herzlichem Gruß Ihr H. Günther

Prälat Heinrich Günther, Katholische Kirche, Antonius-Holling-Weg 17, 38440 Wolfsburg, Tel. 05361-206-601.
© 2013 St. Altfrid Gifhorn / Meine

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