Übersicht

Gemeinsame Geschichte

Aus diversen Gründen wurden St. Altfrid, St. Bernward, St. Andreas und St. Maria Goretti 2004 zu einer großen Gemeinde "Katholische Pfarrgemeinde St. Altfrid Gifhorn/Meine" mit über 12.000 Gemeindemitgliedern zusammengelegt.

Gremien wurden zusammengefasst: Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand setzten sich nun aus Mitgliedern aller 4 Kirchorten zusammen. Die Sakramentenvorbereitung, wie Firm-, Kommunion- und Taufvorbereitung wird nun gemeinsam durchgeführt. Alle Gruppen können seitdem von allen Gemeindemitgliedern genutzt werden, es begann ein reger Austausch. Es gibt auch nur noch einen gemeinsamen Pfarrbrief für alle Kirchen.

Pfarrkirche wurde der Dienstsitz des Gemeindeleiters,
das heißt: St. Altfrid am Pommernring.

Die Leitung oblag in dieser Zeit Pfr. Christoph Müller, unterstützt von Pfr. Egon Borm und Diakon Armin Bötjer. Nach der Dienstzeit Pfr. Müller's gab es in St. Altfrid verschiedene Vertreter, unter anderem Pfr. Dr. Willy Manzanza, der eine großen, bleibenden Eindruck hinterließ.

Anfang September 2006 stand der neue Gemeindeleiter fest: Es wurde Pfr. Matthias Kreuzig, der das Pfarrhaus von St. Altfrid übernahm. Ihm zur Seite stand ab August 2006 Kaplan Constantin Sendker. Er zog in das freigewordene Pfarrhaus St. Bernward. Pfr. Borm, der vorher dort wohnte, ging in den wohlverdienten Ruhestand.

Nachdem die Dienstzeit von Kaplan Sendker im Juli 2009 ablief, übernahm Kaplan Robert Solis seine Aufgaben. Er wohnt jedoch nicht im Pfarrhaus von St. Bernward. Die oberen Stockwerke werden nun von der Caritas genutzt, das Pfarrbüro befindet sich weiterhin im Erdgeschoss.

Die Stelle als Pastoralreferent wird nach wie vor von Martin Wrasmann ausgefüllt, der seit 1983 in Gifhorn ist, als Gemeindereferentinnen wirken seit 1993 Beate Schulz und seit 2001 Gabriele Nickel.

...

Weiterführung der Chronik durch Herrn Block

Chronik der St. Altfrid-Gemeinde – Zweiter Teil

Als ich gebeten wurde, die Chronik der Gemeinde fortzusetzen, war mir bald klar, dass dies nicht in allen Punkten eine Erfolgsstory werden würde. Der erste Teil endete damit, dass wir Pfarrer Kreuzig eingeführt hatten mit dem Wunsch und der Hoffnung, in Sachen Seelsorge nachhaltig versorgt zu sein. Doch wie man weiß, ist zwischen unseren menschlichen Wünschen und dem Weltenplan des Ewigen eine große Kluft. Aber immer schön der Reihe nach.

Pfarrer Kreuzig erwies sich als umgänglicher Mensch, mit dem man keine Kontakt-probleme zu haben brauchte. Wenngleich seine Predigten einigen aus der Gemeinde zu wenig flammend und aufrüttelnd erschienen, schätzten wir ihn doch wegen seines weiten Wissenshorizontes. Hier seien z. B. Glaubensgespräch, kleine Exerzitien vor Hochfesten und Männergruppe genannt.

Doch wie schon früher erwähnt, da sind noch drei andere Gemeinden, die versorgt werden wollen. Für einen Priester wohl eher schwierig wenn man bedenkt, dass Akkordseelsorge bisher in unsere Kirche nicht üblich war. Es muss also ein weiterer Gottesmann her.

In dieser und vielen andere Situationen ist der Blick immer auf unseren Herrn Wrasmann gerichtet, der als Hoffnungsträger der Gemeinde gesehen werden darf.

Wir blenden ein paar Wochen zurück. In der Kirchenzeitung war zu lesen, dass in Hildesheim drei junge Männer zu Priestern geweiht wurden. Einer von ihnen heißt Constantin Sendker. Bischof Norbert Trelle schickt ihn schon bald nach Gifhorn in die Gmeinde St. Altfrid Gifhorn/Meine. Wir schreiben den 01. 08. 2006. Während Kaplan Sendker seine Stellung in St. Bernward bezieht, ist Pfarrer Kreuzig in St. Altfrid vor Ort. Wie schön – nun sind sie wenigstens zu zweit!!

Die beiden verstehen sich offenbar ganz gut. Das wurde auch deutlich, wenn sie nach dem Heiligen Dienst gerne eine Zigarette zusammen rauchten. In der Gemeinde kann sich Zufriedenheit ausbreiten, denn wir sind ja versorgt. In den Sommerferien der Jahre 2008 und 2009 haben wir wieder einen afrikanischen Priester zu Gast. Father Regnald Mwanyasi aus Kenia. Das ist für die Gemeinde nichts Besonderes. Seit geraumer Zeit wissen wir, dass ein Priester nicht unbedingt ein Deutscher sein muss. Wenn er mit den dunklen Händen die Hostie erhob, hatte man das Gefühl, dass der Geist Gottes überall wirkt. Wir schreiben das Jahr des Herrn 2009. Ein junger Kaplan aus Polen tritt im September seinen Dienst bei uns an. Er heißt Robert Solis, spricht fließend deutsch und ist eine Bereicherung für die Gemeinde. Er ist auch der Mann, der für eine Wallfahrt nach Polen begeistern kann.

Inzwischen hat Herr Wrasmann sein 25jähriges Dienstjubiläum in der Reich-Gottes-Arbeit und die Gemeinde feiert mit ihm.

Allerdings meint Schiller in seinem ‚Lied von der Glocke’: „Doch mit des Geschickes Mächten ist kein ew’ger Bund zu flechten.“

Anfang 2010! Kaplan Sendker, nun etwa drei Jahre Kaplan in Gifhorn, soll versetzt werden, was durchaus üblich ist. Die Gerüchteküche scheint mehr zu wissen. Wenn es hieß, er habe sich beruflich anders orientiert, hieß das im Klartext, dass er den Priesterberuf aufgegeben hatte. Damit nicht genug. Unser Pfarrer Kreuzig erkrankt in der vorösterlichen Zeit. Sein Zustand verschlechterte sich, so dass er schon die Osterliturgie nicht mehr feiern konnte.

Lieber Leser – wenn Sie es mitverfolgt haben, haben wir nun wieder nur einen Priester – Kaplan Solis für das Ganze!!??

Also besinnen wir uns wieder auf Father Regnald,. den Kenianer. Er will sein deutsch verbessern - und wir haben einen Priester. Er bleibt sechs Monate bis zum 30.November 2010. Fast möchte man sagen, dass das Gemeindeleben auf diese Weise interessant bleibt – oder? Vom 16. 8.- bis 26. 9. 2010 haben wir noch einen Priester aus Nigeria zu Besuch. Pfarrer Nkem Hyginus. Er geht bei der Predigt gestenreich mit fliegendem Gewand durch die Bankreihen der Kirche – köstlich!

Anfangs hatten wir gehofft, dass unser Pfarrer zu Weihnachten 2010 wieder bei uns sein würde. Leute aus der Gemeinde, die ihn in Hildesheim besuchten, berichteten, dass er guter Dinge sei. Doch sein Zustand ist nicht gut und wir wissen nicht, wann wir ihn wieder sehen. Wir beten für ihn. Thomas von Kempen: „Dass in allem Dein Heiliger Wille geschehe“

Am 16. 1. 2011 wurde wieder ein Priester eingeführt. Es ist Pfarrer Gabriel Makinisi aus dem Kongo. Er wird sich 6 Monate um die Gemeinde kümmern. Er ist ein Freund von dem früher erwähnten Willy Manzanza, der in Hildesheim wirkt. Er ist jedoch nicht uneingeschränkt verfügbar, weil er nebenher noch an einer theologischen Promotion arbeitet. In der Heiligen Messe wurde er mit spontanem Beifall empfangen – Freude über einen Priester und Propheten; ganz gleich, woher er kommt.

Hier endet zunächst die Chronik. Wie wird sie weitergehen?? Gott weiß es, denn Er ist der König der Zeiten, unsterblich und unsichtbar, alleiniger Gott. Ihm sei die Ehre in Ewigkeit – Amen!

Dieser Anhang ist nicht vom Verfasser, sondern vom heiligen Paulus; nur er konnte so wunderbar von Gott schwärmen.

Gifhorn, 19.01.2011

Ihr Altfrid-Senior-Hobby-Historiker F.J.B.

Pfarrer, Pastoren, Kapläne und Diakone in St. Altfrid Gifhorn/Meine

Pfarrer Christoph Müller 2001 - 2005
Pfarrer Egon Borm 1996 - 2006 verstorben am 01.07.2011
Pfarrer Dr. Willy Manzanza 2005 - 2006
Pfarrer Matthias Kreuzig 2006 - 2011, verstorben am 04.12.2012
Pastor Gabriel Makinisi seit 2011
Pastor Robert Solis seit 2009, erst als Kaplan, ab 01.08.2012 zum Pastor ernannt
Pfarrer Thomas Hoffmann seit 2013

Kaplan Constantin Sendker 2006 - 2009
(Kaplan Robert Solis seit 2009 - s.o. bei Pastoren)

Diakon Armin Bötjer 1990 - 2012
Diakon Thomas Keller seit 2012

Gastpriester:
Father Regnald 2010
Pfarrer Nkem Hyginus 2010

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