Erzähl uns Deine Geschichte

Deine Geschichte für die Zukunft von St. Altfrid. Wann haben Sie das letzte Mal in einem Zelt gesessen – mal abgesehen von Schützen- und Oktoberfestzelten? Ich habe das am Freitag, den 13. September auf der Wiese von St. Bernward getan. Das hört sich jetzt nach Pfadfinder an und wirklich habe diese die Zelte aufgebaut – vielen Dank dafür. Aber in den Zelten saßen nicht Wölflinge oder Rover, sondern die Teilnehmer der 2. Synode unserer Pfarrgemeinde.

Was gibt es besseres als ein Zelt am Abend mit Kerzenschein, um sich Geschichten zu erzählen. Unterschiedlichste Menschen aus unseren Gemeinden, katholischen Einrichtungen und Vereinen und Gäste erzählten sich in kleinen Gruppen persönliche Geschichten. Geschichten, die beeindruckt haben, die den Anfang von etwas Besonderem oder von Veränderung waren, Geschichten aus dem Alltag oder auch Glaubens- und Kirchenerfahrungen.

Während es auf der ersten Synode darum ging, die Fragen und Themen, die uns als katholische Christen im Raum Gifhorn wichtig sind, zur finden, führte uns die 2. Synode direkt hinein in einen der Themenkomplexe: „für den Menschen da sein“, Partizipation, Wertschätzung, Glaubwürdigkeit.

Die Geschichten aus den Zelten, zeigten uns, was für verschiedene Menschen wichtig war und ist. Geben die Geschichten vielleicht auch Hinweise, was in einer Kirche, einer Gemeinde der Zukunft wichtig ist, damit sie für alle Menschen drinnen und draußen da sein kann?

Ja! Die Dinge, die uns im anschließenden Gespräch bewegten geben klare Impulse hin zu einer Kirche des Hinsehens und der Barmherzigkeit, zu einer Kirche der Gemeinschaft aber auch der Freiheit. Um diese Überschriften mit konkreten Ideen zu verknüpfen, trafen sich die Teilnehmer nach einem gemeinsamen Essen in kleinen Gruppen. Hier entstanden kleine Projekte und Aktionen, die vielleicht nicht unsere Gemeinde revolutionieren, die aber kleine Schritte in eine gute Richtung sein können.
So eine kleine Aktion stelle ich Ihnen auf der nächsten Seite vor.

Mir hat die Synode gezeigt, dass sie eigentlich ein synodaler Weg ist: für die Gestaltung der Gemeinde von Morgen verbinden sich Theologie und pastorales Wirken mit der Lebenserfahrung und der Sehnsucht der gläubigen Menschen. Und die Synode ist ein tolles Erlebnis von Gemeinschaft, von „gefragt sein“ und „sich einbringen“ können

Notieren Sie doch schon mal den Termin für die 3. Synode in Ihrem Terminkalender: 6. März 2020 ab 18.00 Uhr.

Andreas Galla

In: Pfarrbrief St. Altfrid Gifhorn/Meine, Ausgabe 11/2019

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