Wort zum Sonntag – Neujahr – Hochfest der Gottesmutter Maria

Das alte Jahr ist vergangen, das neue beginnt. Heute wird uns in besonderer Weise bewusst, dass wir in der Zeit leben, sie kommt und geht. Wir schauen zurück, wie es 2022 war und versuchen eine Bilanz aufzustellen. Vor allem aber fragen wir uns, was denn mit dem kommenden Jahr 2023 sein wird. Mit all dem, was uns beschäftigt, mit unseren guten Vorsätzen, Plänen und Hoffnungen, aber auch mit unseren Sorgen, Problemen und Ängsten, wollen wir uns erneut unter den Segen Gottes stellen.

Die Liturgie stellt an den Beginn des neuen Jahres einen uralten, beeindruckenden Segenswunsch aus dem Alten Testament, aus dem Buch Númeri:

„Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.

Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Frieden.“ (Num 6,24-26)

Diese Worte bringen deutlich zum Ausdruck, was für uns der Segen Gottes bedeutet: Gottes heilbringende Zuwendung zu jedem Menschen: Er wendet uns sein Angesicht zu. Segen ist Beziehung und Begegnung. Und in dieser Begegnung, in dieser Zuwendung liegt Frieden und Heil. Unser Gott ist einer, der uns sein Antlitz zuwendet. Seit Weihnachten hat Gott ein menschliches Antlitz – das Antlitz des Kindes in der Krippe.

Öffnen wir uns auf den zu uns in der Gestalt des Kindes kommenden Gott und vertrauen wir ihm von Neuem unser ganzes Leben.

Und tun wir das heute, am Hochfest der Gottesmutter Maria, auf ihre Fürsprache. Möge sie unseren Lebensweg begleiten, damit wir aus dem Vertrauen auf Gott jeden Tag des neuen Jahres erleben und gestalten.

Ein gesegnetes Neues Jahr 2023!

Ihr Robert Solis, Pastor

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