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Ernst-August Achilles und seine Schenkung

Das Grab von Ernst August Achilles auf dem katholischen Friedhof in Gifhorn erinnert an einen Mann, der für die katholische Gemeinde der Stadt von großer Bedeutung war. Der Gifhorner Rechtsanwalt schenkte der Gemeinde im Jahr 1930 ein Grundstück, damit ein eigener katholischer Friedhof entstehen konnte. Diese Schenkung machte es möglich, einen würdevollen Ort für Bestattungen und das Gedenken der katholischen Christen in Gifhorn zu schaffen.

Die erste Beerdigung auf dem neuen Friedhof fand bereits am 21. Dezember 1930 statt. Ernst August Achilles selbst wurde nach seinem Tod im Jahr 1936 dort beigesetzt. Seine Grabstelle ist bis heute erhalten und befindet sich in der Nähe der Friedhofskapelle. Damit bleibt sein Name eng mit der Geschichte des katholischen Friedhofs verbunden.

Der katholische Friedhof entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einem wichtigen Ort der Erinnerung, der Trauer und des Glaubens. Die Schenkung von Ernst August Achilles war deshalb nicht nur eine großzügige Geste, sondern ein bedeutender Beitrag für die katholische Gemeinde in Gifhorn. Bis heute erinnert sein Grab an diesen Einsatz für die Gemeinschaft und an die Geschichte des Friedhofs.

Ernst August Achilles wurde am 16.01.1883 geboren und starb am 26.04.1936.

Auf demselben Gelände neben der Friedhofskapelle befindet sich auch die Grabstätte des langjährigen Gemeindepfarrers Michael Jaschke. Er leitete die Pfarrei von 1983 bis zu seinem Tod im Jahr 2000 und genoss während seiner Amtszeit bei vielen Gemeindemitgliedern große Wertschätzung.