
Vorstandswechsel beim Caritasverband für Stadt und Landkreis Gifhorn e.V.
Stefan Merscher übernimmt Vorstand von Michael Gruber
Gifhorn, 11. Juni 2026 – Der Caritasverband für Stadt und Landkreis Gifhorn e.V. vollzieht einen Wechsel an der Spitze: Am vergangenen Donnerstag wurde Michael Gruber auf eigenen Wunsch in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger Stefan Merscher hat bereits am 1. Mai seinen Dienst als neuer Vorstand aufgenommen.
Michael Gruber blickt auf sechs prägende Jahre an der Spitze des Verbandes zurück. In dieser Zeit führte er erfolgreich verschiedene Einrichtungen zusammen – darunter die vier Kindertagesstätten von St. Altfrid, das Beratungshaus, das Frauenhaus, den Betreuungsverein und den ehrenamtlich geführten Familienladen.
„Was mich immer motiviert und glücklich gemacht hat, waren die vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Verantwortung übernommen und den Verband mitgestaltet haben“, so Gruber in seinem Abschied.
Mit Stefan Merscher übernimmt ein erfahrener Sozialmanager die Leitung. Der 52-jährige Betriebswirt aus Peine war zuvor langjähriger Geschäftsführer eines größeren Bildungsträgers. Nach einem intensiven Bewerbungsverfahren, das der Caritasrat Ende 2025 durchführte, konnte er für die Position gewonnen werden.
„Mit viel Engagement, Fachlichkeit, Herz und Verantwortungsbewusstsein wird hier, haupt- und ehrenamtlich gearbeitet“, zeigt sich Merscher nach seinen ersten Wochen beeindruckt. Für die Zukunft setzt er auf Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und den Mut zur Weiterentwicklung.
In einem feierlichen Gottesdienst in der Gifhorner St. Bernwardkirche, den Pfr. Thomas Hoffmann geleitet hat und der musikalisch an den Gitarren von Arndt Böhme und Tobias Kowalski gestaltet wurde, sind beide für ihren neuen Lebensabschnitt gesegnet worden. Vertreter/innen aus Kirche, Politik, freier Wohlfahrt und Mitarbeiterschaft würdigten den Dienst von Michael Gruber und wünschten Stefan Merscher für seine herausforderden Aufgaben alles Gute. „Die Caritas wird immer ein sichtbarer Ort für den Zusammenhalt der Zivilgesellschaft bleiben, an dem auch die einen Platz haben, die oftmals in Vergessenheit geraten, Geflüchtete, Obdachlose, Misshandelte, sozial Benachteiligte etc.“, so Martin Wrasmann, Vorsitzender des Gifhorner Caritasrates.